Springe zum Inhalt

Heute war in der BNN mal wieder ein Artikel über die neue Strecke des Baden Marathon 2016 und die dort abgedruckte Karte hilft bei der Orientierung:

StreckeBadenMarathon2016

Wie schon geschrieben wird die Strecke zweimal fast direkt bei uns vorbeigehen.

Zusätzlich gibt es nun auch schon die Laufshirts und ich musste meines natürlich gleich beim Rennwerk abholen:

LaufshirtBadenMarathon

Sieht schön aus und am 21. Juni werde ich damit mit neuen Schuhen und neuem Shirt laufen gehen 🙂

Nachträglich noch meine Zusammenfassung des Rißnertlaufs:

Der Rißnertlauf war immer meine Motivation, um über den Winter jede Woche mein Laufpensum durchzuhalten, denn ich wusste, im März kommt der Lauf und Du willst nicht schlecht aussehen. Von vielen Läufern wird der Lauf auch gerne gelaufen, da er die erste Standortbestimmung im Jahr ist, um zu sehen, wo man konditionell gerade steht.

Der Tage selbst sah vorher noch trüb aus, wurde aber zum besten Laufwetter: Es war nicht kalt, während des Laufes kam sogar die Sonne raus und es bliebt die ganze Zeit trocken. Till hat mich zum Lauf begleitet und wir haben dort auch ein paar Bekannte Gesichter (Nachbarn und Freunde getroffen). Unsere Nachbarin wurde sogar erste bei den Frauen über 5 Kilometer und das in einer Zeit unter 18 Minuten! Viel zu schnell für mich.

RissnertStart

Ich habe mich wieder relativ weit vorne einsortiert und bin locker losgelaufen. Das Feld hat sich schnell gestreckt und es war viel Platz vorhanden. Bei Kilometer 4 hatte ich dann das Glück, das ich benötigte: Joachim Ochs aus Durlach überholte mich, von dem ich wusste, dass er wahrscheinlich 4:30 sauber durchlaufen würde. Die nächsten 10 Kilometer habe ich mich dann einfach an ihn gehängt und mich damit zu einem schnellen Lauf motiviert. Nur am Ende musste ich ihn wieder ziehen lassen und habe trotzdem eine viel bessere Zeit als erwartet gelaufen: 1:08:48 nach offizieller Zeitmessung!

Total glücklich kam ich im Ziel an und wurde von meiner kompletten Familie erwartet. Das war wirklich schön und ich erinnere mich immer wieder gerne dran!

FinishRissnertRun

FinishRissnertRun1

Nach kleineren technischen Schwierigkeiten mit dem Dienstleister habe ich mich jetzt auch schon für den Halbmarathon im Rahmen des Baden-Marathon 2016 angemeldet.

Man (ich) muss ja immer ein Ziel vor Augen haben und auch wenn es noch lange ist, freue ich mich schon auf die zweite Auflage des Halbmarathons in meiner aktuellen Heimatstadt. Trotz des Starts an der neuen Messe, komme ich trotzdem zweimal relativ nahe zuhause vorbei und somit ist es noch motivierender, dort mit zu laufen.

halbmarathonstrecke2016

Schon seit langem ist klar, daß ich ein Ziel benötige, um auch konsequent weiter zu trainieren, wenn dann doch mal die kältere, dunkle Jahreszeit kommt. Damit es mir dann nicht so leicht fällt, mal ein Training auszulassen, habe ich mich gestern für den Rißnertlauf in Rüppurr angemeldet.

15km durch den Oberwald sind genau die richtige Dosis, um in 2016 den ersten Wettkampf zu bestreiten und zu sehen, wie gut ich durch den Winter gekommen bin.

Ich freue mich schon darauf!

Nachtrag: Gerade erst gesehen - ich habe die Startnummer 12 bekommen und Christian hat jetzt die 13 🙂

Zweiter Nachtrag: Das scheint sich nachträglich noch zu ändern, denn jetzt habe ich die 302 als Startnummer 🙂

Heute war es dann endlich soweit: Der Tag des ersten Halbmarathons. Um sieben aufgestanden und noch mal mit der Famile was gefrühstückt und um kurz nach acht das Haus verlassen. Schon ab Ende der Strasse war klar, dass sich viele auf den Weg gemacht haben und eine Durchsage in der Starterzone sprach von 9.500 Teilnehmer beim Baden Marathon.

Vor dem Lauf

Eine Weile bin ich noch umhergelaufen, doch ich habe niemanden getroffen, den ich kannte, daher habe ich mich dann in meinen Startblock B begeben. Es wurde immer aufregender und Punkt neun Uhr ging es los. Wie ein Bienenschwarm hat sich das Feld in Bewegung gesetzt und ich hatte mir vorgenommen dem 3:14/4:36 Pace Maker so lange es geht zu folgen. Ging am Anfang ganz gut und in der Kriegsstrasse habe ich dann Daniel gesehen und mit bin mit ihm eine Weile gelaufen. Er startete für die chrono24 Businessstaffel und musste auch den Halbmarathon laufen.

Am Start

Das hat sehr gut geklappt und bald waren wir dann auch schon in Durlach. Die vielen Gruppen am Rand haben mich wirklich motiviert und ich habe auch einige Leute am Rand erkannt: Amrik, Mechthild, Frau Dahlinger, Feli/Hettichs, Annette und Michael, ... Nur Annette und die Kinder haben mich immer verpasst, so dass ich die erst im Ziel wieder gesehen habe.

KM 14

Ab Kilometer 15 musste ich auch langsam den Pace Maker laufen lassen, aber dann hat ab Kilometer 17 sich Jörg mir angenommen. Plötzlich war er neben mir und hat mich mitgezogen. "Nur noch 4 Kilometer", "jetzt langsam den Berg hoch", "Komm schließ wieder auf, das geht noch", "Nicht nachlassen". Damit hat er mich durch den Weiherwald bis in die Litzenhardter Strasse gezogen und ich war unendlich dankbar. Meine Kräfte haben schon nachgelassen und den Rest konnte ich das Tempo dann nicht mehr durchhalten. So wurde ich von mehr und mehr Läufern überholt.

Als ich dann in das Stadion eingelaufen bin, habe ich gesehen, dass die Zeit doch nicht schlecht war und wollte unbedingt noch unter 1:40 bleiben und bin ins Ziel gestürmt. Die offizielle Zeit war dann 1:39:07 für meinen allerersten Halbmarathon und ich war unendlich stolz. Die Medaillie habe ich von Frau Rohnstock bekommen, die mir am Tag vorher auch schon mit den Unterlagen geholfen hatte.

Im Ziel

Im Ziel habe ich dann Jörg noch mal getroffen und wir haben uns noch eine Weile unterhalten Für ihn war das nur eine Trainingsrunde für einen Marathon in Dresden in vier Wochen, aber auch ihm hat es Spaß gemacht. Für mich war es die Motivation, mit der Zeit ins Ziel zu kommen.

Eine sehr gelungene, runde Sache!

Danach habe ich noch kurz den Chip abgegeben und wir sind mit den Kindern  zurück an die Strecke, um die anderen Läufer und die Marathonläufer anzufeuern. Die Breite Straße war wieder ein Sammelpunkt bei Kilometer 40 und viele Nachbarn und Freunde aus dem Kindergarten waren da. Auch das hat sehr viel Spaß gemacht.

Nach dem Duschen habe ich Christian dann noch den kurzen Anstieg hoch gezogen, auch wenn es bei ihm nicht wie gewünscht gelaufen ist. Dafür ist Alexander unter 3 Stunden geblieben. Respekt!

oder mein erster "Wettkampf

Im Februar habe ich mich für den Lauf von Durlach gratuliert angemeldet. Es sollte auf einer Strecke von ca. 8 km vom Durlacher Schloss, der Mutter, zum Kind, dem Karlsruher Schloss gehen. Damals war ich noch nie lange gelaufen, habe mir aber gesagt, dass das ja ein Genußlauf ist und ich im Zweifelsfall die Strecke auch einfach gehend zurücklegen könnte.

Seit dem ist viel geschehen und ich sehe den Lauf jetzt mehr als letzte Vorbereitung vor dem Halbmarathon nächste Woche. Daher ist es auch nicht bei den 8km geblieben, sondern ich habe noch eine 6km Aufwärmphase vorausgeschickt. Till wollte mich auf dem Weg begleiten und so bin ich die Strecke entlang der Bahn von Beiertheim nach Durlach einfach gelaufen. Dass es dann so schnell werden sollte, hatte ja keiner Ahnen können. Am Ende standen 26 Minuten, d.h. ein Schnitt von 4:22 min/km auf der App.

Zusammen mit Amrik habe ich mich dann auf den Weg zum Treffpunkt gemacht. Es sollten unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden und Amrik meinte schon in den Tagen zuvor, dass ich bestimmt nicht mit ihm Laufen wollte. Er wollte es gemütlich angehen. Die Unterteilung, die wir dann vorfanden war: 4:30, 5:00, 6:00 und so weiter. 5:00 war mir eigentlich zu langsam, daher entschloss ich mich, mich der ersten Gruppe anzuschließen. Es stellte sich dann heraus, dass neben den 2 Zugläufern nur 7 andere Läufer sich dazu gesellten, so dass ich dann doch ziemlich überrascht war, dort mitlaufen zu wollen können.

Startgruppe bei Durlach gratuliert
Startgruppe bei Durlach gratuliert

Los ging es und am Anfang konnte ich sehr gut mithalten, hatte sogar eher das Gefühl, als würden wir es gemütlich angehen. Die ersten 4 Kilometer vergingen wie im Flug und erst die dann kommenden ungemütlichen Strecken mit umkehren, da ein Weg versperrt war, unbeschrankte Bahnübergänge und das Warten an einer Ampel in der Haid-und-Neu-Straße ließen die Geschwindigkeit erkennen. Als wir dann auf die Hagsfelder Alle einbogen, fingen dann doch langsam die Kräft an nachzulassen und die letzten 500 Meter daher ich wirklich darüber nach, mich nach hinten fallen zu lassen. Einer der Zugläufer hat mich dann aber noch mal angespornt und so sind wir nach 7,85km und 35 Minuten ins Ziel gekommen, macht 4:28 min/km. Till ist mit mir ins Ziel gelaufen.

Da war ich natürlich schon Stolz, mit der schnellen Gruppe heil ins Ziel gekommen zu sein und unter den schnellsten 8 Läufern des Laufes gewesen zu sein! Wenn man immer noch bedenkt, dass ich erst dieses Jahr mit dem Laufen angefangen habe, ist das wirklich faszinierend.

Nach ca. 50 Minuten kam auch Amrik ins Ziel, der mit der 7:00 Gruppe gestartet war, aber bis zur 6:00 Gruppe aufgelaufen war. Auch eine tolle Leistung!

Durlach gratuliert
Zielbild mit Amrik und Till