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Aktuell bin ich wieder gut im Rhythmus und habe die letzten 100km zwischen dem 20.10. und heute (10.11.) zurück gelegt.

Dabei habe ich zum ersten Mal seit dem Halbmarathon wieder eine lange Strecke eingefügt und sogar meine Längste bisher.

Am vergangenen Donnerstag bin ich morgens losgelaufen zu einer geplanten Morgenrunde. Diesmal wollte ich in Richtung Messe, um mal wieder was Neues zu sehen. Durch den Wald ging es zum Silberstreifen und dann doch entlang des Flugplatzes zurück nach Bulach. Dort angekommen waren 13km vorbei, aber ich fühlte mich noch super. Da niemand auf mich wartete und ich auch um 9:00 Uhr keinen Termin hatte, bin ich einfach noch einmal 13km gelaufen und hatte damit meine bisher längste Strecke zurück gelegt. Ging wirklich gut und nach 1:44:20 reiner Laufzeit hatte ich den Halbmarathon hinter mir, was ja auch keine schlechte Zeit ist. Dazu muss man fairer weise noch die Stopps für die Bilder zählen, denn es war so ein schöner Morgen, dass ich doch das eine oder andere Bild gemacht habe.

Fazit: Wieder schnell gegangen, längste Strecke zurückgelegt und mit der Anmeldung zum Rißnertlauf schon mal dir Grundlage für die Dauermotvation gelegt.

Schon seit langem ist klar, daß ich ein Ziel benötige, um auch konsequent weiter zu trainieren, wenn dann doch mal die kältere, dunkle Jahreszeit kommt. Damit es mir dann nicht so leicht fällt, mal ein Training auszulassen, habe ich mich gestern für den Rißnertlauf in Rüppurr angemeldet.

15km durch den Oberwald sind genau die richtige Dosis, um in 2016 den ersten Wettkampf zu bestreiten und zu sehen, wie gut ich durch den Winter gekommen bin.

Ich freue mich schon darauf!

Nachtrag: Gerade erst gesehen - ich habe die Startnummer 12 bekommen und Christian hat jetzt die 13 🙂

Zweiter Nachtrag: Das scheint sich nachträglich noch zu ändern, denn jetzt habe ich die 302 als Startnummer 🙂

Mit dem Lauf heute habe ich die 600km Marke durchbrochen und bin nun insgesamt 600,13 km gelaufen. Es ist zumindest für mich jetzt immer noch ein großer Schritt, die nächsten 100 km in Angriff zu nehmen und ich wundere mich dann doch ab und an noch, wie das alles so passiert.

Es fühlt sich immer noch gut und einfach an und ich bin schon gespannt, ob man die verbesserte Fitness dann auch bei der nächsten, anstehenden Vorsorgeuntersuchung (seit ich 40 bin gehe ich jedes Jahr einmal brav zur Vorsorgeuntersuchung mit Belastungs EKG, Sono, ...) zu sehen ist 🙂

Beim gestrigen Lauf bin ich meinen 500sten Laufkilometer gelaufen und die Zeit ist dann doch schnell vergangen.

Ein kleiner Rückblick:

Mai 2015 - 148,38 km

Juni 2015 - 151,78 km

Juli 2015 - 44,89 km (Rückenprobleme)

August 2015 - 80,90 km

September 2015 - 83,13 km (bis heute)

Die kurze Zusammenfassung davon lautet: zu schnell zu viel gelaufen, d.h. definitiv Spaß daran gefunden.

Irgendwie scheine ich auch nicht die schlechtesten Voraussetzungen dafür haben, da mir heute zwei schon länger laufende Kollegen mitgeteilt haben, dass 1:39 auch ihre Bestzeit für den Halbmarathon ist, sie dafür aber hart trainieren mussten und mir das ja irgendwie schon ein wenig leichter gefallen ist. Kein Wunder, dass mir das Spaß macht!

Heute war es dann endlich soweit: Der Tag des ersten Halbmarathons. Um sieben aufgestanden und noch mal mit der Famile was gefrühstückt und um kurz nach acht das Haus verlassen. Schon ab Ende der Strasse war klar, dass sich viele auf den Weg gemacht haben und eine Durchsage in der Starterzone sprach von 9.500 Teilnehmer beim Baden Marathon.

Vor dem Lauf

Eine Weile bin ich noch umhergelaufen, doch ich habe niemanden getroffen, den ich kannte, daher habe ich mich dann in meinen Startblock B begeben. Es wurde immer aufregender und Punkt neun Uhr ging es los. Wie ein Bienenschwarm hat sich das Feld in Bewegung gesetzt und ich hatte mir vorgenommen dem 3:14/4:36 Pace Maker so lange es geht zu folgen. Ging am Anfang ganz gut und in der Kriegsstrasse habe ich dann Daniel gesehen und mit bin mit ihm eine Weile gelaufen. Er startete für die chrono24 Businessstaffel und musste auch den Halbmarathon laufen.

Am Start

Das hat sehr gut geklappt und bald waren wir dann auch schon in Durlach. Die vielen Gruppen am Rand haben mich wirklich motiviert und ich habe auch einige Leute am Rand erkannt: Amrik, Mechthild, Frau Dahlinger, Feli/Hettichs, Annette und Michael, ... Nur Annette und die Kinder haben mich immer verpasst, so dass ich die erst im Ziel wieder gesehen habe.

KM 14

Ab Kilometer 15 musste ich auch langsam den Pace Maker laufen lassen, aber dann hat ab Kilometer 17 sich Jörg mir angenommen. Plötzlich war er neben mir und hat mich mitgezogen. "Nur noch 4 Kilometer", "jetzt langsam den Berg hoch", "Komm schließ wieder auf, das geht noch", "Nicht nachlassen". Damit hat er mich durch den Weiherwald bis in die Litzenhardter Strasse gezogen und ich war unendlich dankbar. Meine Kräfte haben schon nachgelassen und den Rest konnte ich das Tempo dann nicht mehr durchhalten. So wurde ich von mehr und mehr Läufern überholt.

Als ich dann in das Stadion eingelaufen bin, habe ich gesehen, dass die Zeit doch nicht schlecht war und wollte unbedingt noch unter 1:40 bleiben und bin ins Ziel gestürmt. Die offizielle Zeit war dann 1:39:07 für meinen allerersten Halbmarathon und ich war unendlich stolz. Die Medaillie habe ich von Frau Rohnstock bekommen, die mir am Tag vorher auch schon mit den Unterlagen geholfen hatte.

Im Ziel

Im Ziel habe ich dann Jörg noch mal getroffen und wir haben uns noch eine Weile unterhalten Für ihn war das nur eine Trainingsrunde für einen Marathon in Dresden in vier Wochen, aber auch ihm hat es Spaß gemacht. Für mich war es die Motivation, mit der Zeit ins Ziel zu kommen.

Eine sehr gelungene, runde Sache!

Danach habe ich noch kurz den Chip abgegeben und wir sind mit den Kindern  zurück an die Strecke, um die anderen Läufer und die Marathonläufer anzufeuern. Die Breite Straße war wieder ein Sammelpunkt bei Kilometer 40 und viele Nachbarn und Freunde aus dem Kindergarten waren da. Auch das hat sehr viel Spaß gemacht.

Nach dem Duschen habe ich Christian dann noch den kurzen Anstieg hoch gezogen, auch wenn es bei ihm nicht wie gewünscht gelaufen ist. Dafür ist Alexander unter 3 Stunden geblieben. Respekt!

oder mein erster "Wettkampf

Im Februar habe ich mich für den Lauf von Durlach gratuliert angemeldet. Es sollte auf einer Strecke von ca. 8 km vom Durlacher Schloss, der Mutter, zum Kind, dem Karlsruher Schloss gehen. Damals war ich noch nie lange gelaufen, habe mir aber gesagt, dass das ja ein Genußlauf ist und ich im Zweifelsfall die Strecke auch einfach gehend zurücklegen könnte.

Seit dem ist viel geschehen und ich sehe den Lauf jetzt mehr als letzte Vorbereitung vor dem Halbmarathon nächste Woche. Daher ist es auch nicht bei den 8km geblieben, sondern ich habe noch eine 6km Aufwärmphase vorausgeschickt. Till wollte mich auf dem Weg begleiten und so bin ich die Strecke entlang der Bahn von Beiertheim nach Durlach einfach gelaufen. Dass es dann so schnell werden sollte, hatte ja keiner Ahnen können. Am Ende standen 26 Minuten, d.h. ein Schnitt von 4:22 min/km auf der App.

Zusammen mit Amrik habe ich mich dann auf den Weg zum Treffpunkt gemacht. Es sollten unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden und Amrik meinte schon in den Tagen zuvor, dass ich bestimmt nicht mit ihm Laufen wollte. Er wollte es gemütlich angehen. Die Unterteilung, die wir dann vorfanden war: 4:30, 5:00, 6:00 und so weiter. 5:00 war mir eigentlich zu langsam, daher entschloss ich mich, mich der ersten Gruppe anzuschließen. Es stellte sich dann heraus, dass neben den 2 Zugläufern nur 7 andere Läufer sich dazu gesellten, so dass ich dann doch ziemlich überrascht war, dort mitlaufen zu wollen können.

Startgruppe bei Durlach gratuliert
Startgruppe bei Durlach gratuliert

Los ging es und am Anfang konnte ich sehr gut mithalten, hatte sogar eher das Gefühl, als würden wir es gemütlich angehen. Die ersten 4 Kilometer vergingen wie im Flug und erst die dann kommenden ungemütlichen Strecken mit umkehren, da ein Weg versperrt war, unbeschrankte Bahnübergänge und das Warten an einer Ampel in der Haid-und-Neu-Straße ließen die Geschwindigkeit erkennen. Als wir dann auf die Hagsfelder Alle einbogen, fingen dann doch langsam die Kräft an nachzulassen und die letzten 500 Meter daher ich wirklich darüber nach, mich nach hinten fallen zu lassen. Einer der Zugläufer hat mich dann aber noch mal angespornt und so sind wir nach 7,85km und 35 Minuten ins Ziel gekommen, macht 4:28 min/km. Till ist mit mir ins Ziel gelaufen.

Da war ich natürlich schon Stolz, mit der schnellen Gruppe heil ins Ziel gekommen zu sein und unter den schnellsten 8 Läufern des Laufes gewesen zu sein! Wenn man immer noch bedenkt, dass ich erst dieses Jahr mit dem Laufen angefangen habe, ist das wirklich faszinierend.

Nach ca. 50 Minuten kam auch Amrik ins Ziel, der mit der 7:00 Gruppe gestartet war, aber bis zur 6:00 Gruppe aufgelaufen war. Auch eine tolle Leistung!

Durlach gratuliert
Zielbild mit Amrik und Till